AIDA: Karibische Inseln

Weihnachten an Puderzuckerstränden und unter Palmen träumen! Mit AIDAluna haben wir dem Winter 2013 ein schönes Schnippchen geschlagen und elf karibische Paradiese kennengelernt.

12. Dezember 2013, Düren – Wir starten in die Karibik: Fast ein Jahr Vorfreude sind überstanden und es geht endlich los. Raus aus dem kalten deutschen Schmuddelwetter und rein in die sommerliche Karibik. Caribean island we are coming – wuuuhouuu! Um 6:30 Uhr starten wir bei winterlichen Temperaturen und mit vollgepackten Koffern in Richtung Frankfurter Flughafen. Nach einer angenehmen Fahrt kommen wir dort genau zwei Stunden vor Abflug an und parken unser Auto im Vorfeld reservierten Parkhaus. Die dicken Winterjacken lassen wir getrost im Auto und laufen nun zum Condor Check-In Schalter. „Barbados“ steht auf dem Counter und wir können es gar nicht richtig glauben. Es geht nun wirklich los! Da wir noch recht früh dran sind, ist die Warteschlange glücklicherweise nicht sonderlich lang und wir erhalten zügig unsere Bordkarten. Bis zum Boarding vertreten wir uns noch etwas die Beine und schauen uns im Flughafen um. Um 10:40 Uhr beginnt das Boarding, schon bald sitzen wir im Flieger und nehmen unsere Plätze für die nächsten zwölf Stunden ein. Während des Fluges schauen wir ein paar Filme und vertreiben uns die Zeit mit Spielen und Quatschen. Nach einer nahezu unendlich langen Atlantik-Überquerung kommt am späten Nachmittag endlich Land in Sicht. Die Karibik-Insel St. Lucia sticht mit ihren Wahrzeichen den beiden Pitons aus dem Meer heraus und wir beginnen unseren Sinkflug. Eine kurze Zwischenlandung steht nun an und wir schauen uns die immer näher kommende Insel an. Wir erkennen weiße Strände und türkis schimmerndes Meer. Jaaa, wir sind in der Karibik! Nach einem kurzen Aufenthalt starten wir zu unserer letzten Etappe in Richtung Barbados. In relativ niedriger Flughöhe fliegen wir über die karibische See und landen pünktlich um 18 Uhr auf Barbados. Leider ist die Sonne mittlerweile untergegangen, sodass wir die Insel aus der Luft nur erahnen können. Als wir aus dem Flieger steigen strömen uns sommerlich warme Temperaturen entgegen. Ist das schön! Das kalte Deutschland ist für die nächsten drei Wochen Geschichte. Am Flughafen werden wir bereits von unserem Fahrer erwartet. Er ist ein Mitarbeiter unserer gebuchten Apartmentanlage Beach View und fährt uns sicher zum Hotel. Im Hotel angekommen, checken wir ein und beziehen unser Apartment mit der Nummer 211. Alles ist sauber und schön eingerichtet und wir fühlen uns gleich wohl. Nachdem wir die Koffer ausgepackt haben, setzen wir uns auf den Balkon, genießen den Blick aufs Meer und freuen uns endlich angekommen zu sein. Heute fallen wir früh ins Bett – schließlich sind wir laut deutscher Zeit bereits 19 Stunden auf den Beinen. Gute Nacht!

13. Dezember 2013, Barbados: Der Jetlag lässt grüßen. Wir werden bereits um 6 Uhr wach und überlegen was wir zu dieser frühen Stunde auf Barbados machen können. Durch das offene Fenster hören wir das Meer rauschen und schon zieht es uns auf unseren Balkon. Die Sonne geht gerade auf und wir haben angenehm warme Temperaturen. Spätestens jetzt ist klar – Ja, wir sind in der Karibik, der Urlaub kann beginnen! In unserem riesigen Apartment machen wir uns ein leckeres Frühstück und starten gemütlich in den Tag. Ich werde dabei zunehmend aufgeregter, da wir gleich zu Beginn des Urlaubes einen für mich ganz besonderen Ausflug gebucht haben. Es geht zum Schwimmen mit Meeresschildkröten. Wir werden um 8:30 Uhr von einer freundlichen Mitarbeiterin von Silver Moon Barbados abgeholt und fahren zum Hafen, um dort den Katamaran zu besteigen. Wir suchen uns ein schönes Plätzchen an Deck und schon geht es los. Wir fahren in die nahe gelegen Carisle Bay, welche zu diesem Zeitpunkt noch recht verlassen da liegt. Wären wir nur 1-2 Stunden später dort, würden dort unzählige Katamarane mit Urlaubern liegen, welche alle die Schildkröten bewundern möchten. Doch so sind wir mit einem anderen Boot alleine und gemeinsam mit unserem Guide gehen wir ins Wasser. Mit ein wenig Fisch lockt er die Schildkröten an und nach nur wenigen Minuten sind bereits zwei große Exemplare bei uns. Sie schwimmen um uns herum, tauchen unter uns durch und bekommen dabei reichlich Fisch zu knabbern. Wir müssen einfach nur still im Meer paddeln und genießen. Einfach herrlich! Nach einer guten halbe Stunde ist der Spaß allerdings leider vorbei und wir fahren mit dem Katamaran etwas weiter zu zwei Schnorchelstops. Zwei Schiffswracks liegen hier im Meer und drum herum haben es sich einige Fische gemütlich gemacht. Also Brille und Schnorchel wieder aufgesetzt und ab ins Meer. Ach ist das schöööön! Den Kopf unter Wasser gesteckt und schon leuchten die Fische in allen Farben vor uns. Einfach unglaublich – so saßen wir doch noch gestern im kalten Deutschland. Nach diesem Stopp setzen wir die Segel und schippern entlang der gesamten Westküste von Barbados zu unserem Platz für das Mittagessen. Wir ankern unseren Katamaran in einer glasklaren und türkisfarbenen Bucht und springen erstmal wieder ins kühle Nass, während die Crew das Essen (übrigends sehr lecker) zubereitet. Und als ich da so schwamm, wurde es plötzlich dunkel unter mir, und ich geriet ein wenig in Panik. Was konnte das wohl sein…. Es war eine Schildkröte – boah hab ich mich erschrocken. Erstmal flott aus dem Wasser, Herzschlag beruhigen und die Unterwasserkamera holen. Dann schnell wieder rein und der Schildi nachschwimmen. Gaaanz alleine bin ich dann mit ihr durch das Meer gepaddelt. War das schöööön. Nach dem leckeren Essen geht es wieder zurück in den Hafen von Bridgetown und der wunderschöne Ausflug geht dem Ende entgegen. Gegen 14.30 Uhr sind wir wieder im Hotel und entspannen für den Rest des Tages auf unserem Balkon. Wir genießen den Blick auf das türkise Meer und lassen den Tag Revue passieren. Es war einfach ein unvergessliches Erlebnis mit den Tieren in freier Wildbahn zu schwimmen. Ganz besondere Augenblicke, welche wir so schnell sicherlich nicht vergessen werden.

14. Dezember 2013, Barbados: Gott sei Dank – wir scheinen den Jetlag besiegt zu haben und starten heute frisch in den neuen Tag. Heute haben wir über das Hotel einen Mietwagen gebucht und wollen ein wenig die Insel erkunden. Pünktlich um 10 Uhr bekommen wir von der Firma Courtesy Rent-a-car den Wagen übergeben. Wer hier Auto fährt, ist ganz schnell klar – Nico. Schließlich herrscht hier Linksverkehr. Um uns zunächst ein wenig an den Verkehr zu gewöhnen entschließen wir uns die Westküste entlang nach Norden zu fahren. Wir genießen die Vorbeifahrt an wunderschönen weißen Stränden und dem türkisen karibischen Meer. Mit lauter Musik und heruntergekurbeltem Fenster genießen wir die Fahrt und freuen uns dem kalten Deutschland für ein paar Wochen den Rücken zu kehren. Unseren ersten Stopp legen wir am nördlichsten Punkt der Insel ein. Hier rauscht der atlantische Ozean mit einer unglaublichen Kraft an die Küste – die komplette Gegensatz zur ruhigen und verträumten Westküste der Insel. Die Wellen peitschen meterhoch und wir könnten ihnen dabei stundenlang zu sehen. Ein beeindruckendes Schauspiel! Unser Weg führt uns dann durch das Inselinnere zum Cherry Tree Hill, dem höchsten Punkt der Insel. Von hier genießen wir einen grandiosen Blick über die wilde Ostküste, zahlreiche Palmen und Zuckerrohrpflanzen. Die Straße führt von steil und kurvenreich bergab und nach einigen Minuten befinden wir uns wieder an Küste. Leider zieht sich der Himmel immer weiter zu und schon bald fängt es an zu Regen. So schauen wir uns die großen Felsen im Meer von Batsheba nur aus dem Auto an und die schönen Strände der Südküste müssen wir leider aus dem heutigen Programm streichen. Bei strömendem karibischen Regen fahren wir wieder ins Hotel und lassen den Tag auf unserem Balkon ausklingen. Trotz des schlechten Wetters am Nachmittag haben wir einiges von der Insel gesehen und was soll man sagen: ein karibischer Traum!

15. Dezember 2013, Barbados – Wir entern die AIDA: Als ich am morgen aufwache freue ich mich riesig. Denn: da ist er endlich, der Tag auf den wir mehr als sechs Monate gewartet haben. Heute dürfen wir endlich wieder auf eine AIDA. Diesmal wird die AIDAluna für die nächsten vierzehn Tage unser zu Hause sein. In freudiger Erwartung frühstücken wir, packen unsere Koffer und checken aus unserem Apartment aus. Nun flott alles in den Mietwagen laden und ab in Richtung Cruise Terminal. AIDAluna liegt majestätisch im Hafen und erwartet uns mit dem bereits alt bekannten Spruch „Herzlich Willkommen Zuhause“. Jaaa jetzt kann es losgehen. Zwei Wochen mit erlebnisreichen Landgängen, leckerem Essen und einer Menge Spaß warten auf uns. Wir haben erst 10:00 Uhr am Morgen und die Check-In Schlange ist noch gar nicht geöffnet. Dies liegt daran, dass die AIDA-Pauschaltouristen alle erst am späten Nachmittag aus Deutschland eintreffen. So dürfen wir ganz entspannt mit unseren Koffern aufs Schiff gehen und werden von einer netten Mitarbeiterin an der Rezeption eingecheckt. Kein Warten bis der Check-In öffnet, kein langes Anstehen in der Check-In Schlange, das ist AIDA-Service und so können wir den Tag noch perfekt zur Erkundung von Barbados nutzen. Wir schnappen uns unseren Rucksack, verlassen das Schiff und fahren mit unserem Mietwagen in den Südosten der Insel. Nachdem uns das Wetter gestern einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht hat, wollen wir es heute – bei strahlendem Sonnenschein – erneut versuchen zwei der schönsten Strände der Welt zu besuchen. Zunächst fahren wir zur berühmten Bottom Bay. Diese wunderschöne Bucht ist auf jeder zweiten Barbados Postkarte abgebildet und der Inbegriff eines karibischen Traumstrandes: weißes Sand, große sich im Wind wiegende Kokospalmen und ein türkises Meer. Da schlägt das Urlauberherz höher! Wir beschließen für uns, dass dies sicherlich für lange Zeit – wenn nicht sogar für immer – der für uns schönste Strand der Welt sein wird. Nirgends haben wir uns bisher mehr im Paradies gefühlt als dort. Unser Lieblingsstrand! Weiter ging es zum The Crane Beach. Auch dieser Strand bietet Puderzucker-Sand und türkises Wasser. Zu diesem herrlichen Anblick genehmigen wir uns eine frische Kokosnuss. Wir genießen die Zeit und sind dankbar, dass wir diese beiden wirklich schönen Strände heute bei Traumwetter genießen dürfen. Als wir dann am Nachmittag zurück auf unser AIDAluna sind wollen wir uns das Schiff ein wenig näher anschauen. Obwohl auch dieses Schiff zur AIDA Sphinx Klasse gehört und wir diese mit AIDAblu und AIDAsol bereits besucht haben, gibt es auf jedem Schiff immer etwas neues zu entdecken. So auch hier. Wir schauen uns in aller Ruhe um, schlendern durch das Theatrium über das Pooldeck bis wir (wie soll es anders sein) an unserer Lieblingsbar der Ocean Bar landen. Hier genehmigen wir uns unsere traditionellen Willkommens-Cocktails. Die müssen einfach zur Feier des Tages sein und sie schmecken wie immer riiiichtig gut. Dann ertönt eine freundliche Stimme über die Lautsprecher „Liebe Gäste, die Kabinen sind nun freigegeben und bezugsfertig“. Das kommt uns sehr gelegen. Nachdem wir unsere Gläser geleert und noch ein wenig die Sonne genossen haben, spazieren wir hinunter auf Deck 6. Hier auf der Steuerbord Seite im hinteren Teil des Schiffes befindet sich unsere Balkonkabine mit der Nummer 6161. Auf den ersten Blick sieht unsere Kabine so aus wie immer. Schön geräumig und in hellen Farben eingerichtet. Doch dann der Blick auf unseren Balkon. Er ist doppelt so groß wie auf den anderen Decks und bietet somit deutlich mehr Platz für entspannte Stunden in der Hängematte oder im Liegestuhl. Herrlich! Erstmal Platz nehmen und genießen. Am Abend gehen wir zeitig zum Essen, denn wir wollen das erste Auslaufen und die traditionelle AIDA Welcome Party schließlich nicht verpassen. Ab 21 Uhr steigt diese, bei immer noch sommerlich warmen Temperaturen, auf dem Pooldeck. Wie üblich gibt es Frei-Sekt, eine Vorführung des AIDA Show Ensembles und danach eine lange Nacht mit guter Tanz- und Stimmungsmusik vom DJ. Um kurz nach 22 Uhr versammeln wir uns dann mit zig anderen an der Reeling, die Welcome Party wird kurzzeitig unterbrochen, und es ertönt die berühmte AIDA Auslaufmusik. Die Menschen winken, das Schiff legt langsam von der Pier ab und ich summe ganz leise mit „Sail away, sail away, sail way…“. Jedes Mal ein Gänsehautmoment, welcher mir die Tränen in die Augen treibt. Es ist einfach zu schön. Die Insel wird nun im Hintergrund rasch kleiner und wir steuern auf das offene Meer hinaus. Ein richtig gelungener Auftakt zu einer sicherlich noch besseren Reise!

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