AIDA: Orient (die Zweite)

Silvester 2014 ging es für erneut in den Orient. Wir hatten von den Wolkenkratzern Dubais, der unendlichen Wüste Abu Dhabis und der märchenhaften Kulisse Muscats noch nicht genug.

31. Dezember 2014, Düren – Silvester mal anders: Es ist noch sehr früh als uns der Wecker unsanft aus den Träumen reißt. Aber nach nur wenigen Augenblicken sind wir hellwach: Es geht in den Urlaub - auf nach Dubai, AIDA wir kommen! Wir machen uns fertig, verstauen die letzten Sachen in den Koffern und sitzen ein klein wenig nervös um 04:30 Uhr im Auto. Wir machen uns zunächst auf den Weg ins vierzig Kilometer entfernte Weilerswist, um dort meine Schwiegereltern abzuholen. Denn diesmal reisen wir nicht allein, wir wollen die Arabischen Emirate und AIDAdiva zu viert unsicher machen. Knapp eine Stunde später ist unser Grüppchen vollständig und wir fahren die A61 weiter in Richtung Frankfurter Flughafen. Alles läuft nach Plan, nach rund 1,5 Stunden erreichen wir das Parkhaus am Flughafen, laden unsere Koffer aus, die dicken Winterjacken lassen wir im Auto und los geht´s zum Check-In. Emirates ist wie immer pünktlich, alle Counter sind bereits geöffnet und wir können unser Gepäck aufgeben und unsere Boardkarten in Empfang nehmen. Bis zum Boarding vertreten wir uns noch ein wenig die Beine und genehmigen uns ein erstes kleines Frühstück. Um kurz nach 9 Uhr steigen wir dann die Boeing 767-ER, welche uns in den nächsten sechs Stunden nach Dubai fliegen wird. Dank dem tollen Emirates-Entertainmentsystem und dem leckeren Essen vergeht der Flug sprichwörtlich „wie im Flug“. Als gegen 18:15 Uhr die Küste von Dubai in Reichweite kommt, stellen wir unsere Uhren um drei Stunden vor und schauen zu wie die Wolkenkratzer immer näher rücken. Wie auch bei unserem letzten Besuch im Jahr 2012 sticht der Burj Khalifa – das höchste Gebäude der Welt – aus der Skyline deutlich hervor. Da heute Silvester ist, müssen am Fuße des Gebäudes bereits jetzt einige tausend Menschen stehen, welche auf das gigantische Feuerwerk warten. Wir nehmen zwischenzeitlich Kurs auf den Flughafen von Dubai und landen nur wenige Minuten später sanft auf arabischem Boden. Raus aus dem Flugzeug, durch die Sicherheitskontrolle und ab in die Metro. Mittlerweile ist es bereits 19 Uhr und das Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen. Damit wir vor dem großen Feuerwerk noch in Ruhe einchecken können, fahren wir direkt zum Warwick Hotel fahren. Dort haben wir zu viert eine Suite mit Blick auf den Burj Khalifa gebucht. Der Empfang im Hotel ist überaus freundlich, die Lobby schaut fantastisch aus und unsere Suite übertrifft alle Erwartungen. Jedes Fenster hat Blick auf den Burj Khalifa und so sind wir uns sicher, dass wir einen perfekten Blick auf das Feuerwerk haben werden – wenn uns die Menschenmenge direkt am Hotel zu groß sein sollte. Wir packen in aller Ruhe unsere Sachen aus und schlendern dann um unser Hotel ein wenig durch die Gegend. Um 23:30 Uhr suchen wir uns dann ein schönes Plätzchen inmitten von zahlreichen Einheimischen und warten gespannt auf das Feuerwerk. Mit jeder Minute wird die Spannung größer und die Einheimischen beginnen zu Gröhlen und zu Pfeifen. 23:59 Uhr - nun sind es nur noch wenige Sekunden bis Mitternacht. Am Burj Khalifa werden die Lichter ausgeschaltet, eine LED-Show beginnt in den arabischen Farben grün und rot den gesamten Burj zu erstrahlen und dann „explodiert“ das höchste Gebäude der Welt plötzlich. Das gigantische Feuerwerk beginnt und wir sagen „Happy new Year!“

01. Januar 2015, Dubai: Die Raketen schnellen in die Höhe, die Böller krachen um die Wette und die Leute liegen sich glücklich in den Armen. Wir selbst können nur noch staunen als wir Zeugen des größten Feuerwerkes der Welt am Burj Khalifa werden. Wir haben selten solch schöne Farben und ein so gekonnt inszeniertes Feuerwerk bewundern dürfen. Sprachlos stehen wir da und begrüßen, bereits drei Stunden vor unserer Familie und Freunden in Deutschland, das neue Jahr. Danke Dubai, dass wir das erleben dürfen. Der Wecker klingelt früh, wir haben heute viel vor…Bereits um 9:45 Uhr steigen wir ins Taxi und lassen uns in die Dubai Marina fahren. Für 10 Uhr habe ich einen Tisch im Dubai Marina Yachtclub für uns reserviert. Auf der Terrasse bekommen wir einen Tisch mit herrlicher Sicht auf die Marina zugewiesen. Inmitten von hohen Wolkenkratzern und türkis schimmerndem Wasser lassen wir den ersten Morgen des neuen Jahres nun entspannt beginnen. Die Küche kredenzt uns ein leckeres Frühstück aus Omelett, Müsli und Pfannekuchen und während wir uns die Bäuche voll schlagen genießen wir die winterlich arabische Sonne. Nach diesem ausgiebigen Frühstück schlendern wir in Richtung Marina Mall – denn nur wenige Schritte entfernt befindet sich der Ticketshop für die Dubai Ferry. Eine noch relativ unbekannte Attraktion, welche wir diesmal ausprobieren möchten. Wir kaufen uns vier Tickets für eine Fahrt von der Dubai Marina bis nach Al Ghubaiba am Dubai Creek. Die Fähre liegt auch bereits an der Pier und so suchen wir uns ein Plätzchen aus. Bald sind alle Plätze gefüllt und die Fahrt kann beginnen. Der Captain steuert uns sicher durch die Dubai Marina und dann hinaus auf den Persischen Golf. Mit einem herrlichen Blick auf die Küste von Dubai fahren wir entlang der Palme und des Hotel Atlantis. Von dieser Seite haben wir Dubai noch nie gesehen :). Noch etwas entfernt sehen wir schon das Burj al Arab - das einzige sieben Sterne Hotel Welt. Wie ein Segel im Wind steht es vor der Küste Dubais und als wir vorbei fahren klicken die Fotoapparate wie wild. Jeder möchte einfach das beste Foto schießen! Anschließend nähern wir uns dem Finanzdistrikt, die gigantischen Wolkenkratzer ragen in die Höhe und der Burj Khalifa sticht dabei wie eine Nadel aus der Skyline heraus. Dann kommt Port Rashid in Sicht und wir entdecken AIDAdiva und AIDAaura an der Pier. Sogleich ist die Freude riesengroß, denn schon morgen werden wir auf die schöne Diva gehen und uns eine Woche durch den Persischen Golf schippern lassen. Nach der 1,5 stündigen Fahrt gleiten wir nun langsam an den beiden Schiffen vorbei und fahren in den Dubai Creek ein. Gleich wird deutlich, dass wir uns nun im alten Teil von Dubai befinden. Hier scheint die Zeit weitestgehend stehengeblieben zu sein. Unzählige Dhows bringen ihre Gäste von der einen auf die andere Seite des Flusses und dienen vermutlich als eines der meist genutzten Transportmittel. Einige Minuten gleiten wir den Creek hinauf bis sich die Tour dann leider dem Ende entgegen neigt. Sobald wir die Fähre verlassen haben, suchen wir uns das nächstbeste Taxi und lassen uns zu unserem Hotel fahren. Nun sind wir ein wenig im Stress, denn bereits in 15 Minuten werden wir dort von unserem Guide für die Sonnenuntergangstour in der Wüste abgeholt. Wir schaffen es pünktlich ins Hotel und werden bereits wenige Minuten später abgeholt und in die Wüste gefahren. Auf der einstündigen Fahrt nimmt die karge Landschaft dabei stetig zu. Wir fahren aus der Stadt heraus und irgendwann sehen wir nur noch Sand. Wir biegen von der befestigten Straße ab und während unser Guide die Luft aus den Reifen lässt, steigen wir bereits die erste Sanddüne hinauf und genießen einen Blick auf die unglaubliche Weite der Wüste. Die Wüste scheint selbst am Horizont kein Ende zu nehmen – wir sehen nur Sand, Sand und nochmal Sand. Wir schauen uns ein bisschen um, lassen den feinen Sand durch unsere Hände rieseln und genießen einfach Zeit und Ort. Wann ist man schließlich schon mal in der Wüste?! Nach einigen Minuten nehmen wir wieder in unserem Jeep Platz und unser Guide verrät uns, dass nun die Fahrt durch die Wüste beginnt. Auf den Sanddünen geht es nun hoch und runter. Mal schräg, mal gerade – für einen nervösen Magen ist das vermutlich nichts. Aber uns geht es gut uns so genießen wir die kleine Achterbahnfahrt. Während der halbstündigen Fahrt beginnt die Sonne langsam zu sinken und sich dem Horizont zu nähern. Das Licht ändert sich nun bereits zu leichtem orange und wir legen eine kleine Pause ein. Wir streifen durch die Dünen und suchen uns bald ein schönes Plätzchen um den Sonnenuntergang zu genießen. Die Sonne sinkt tiefer und tiefer und der Himmel schimmert dunkelrot. Schon bald versinkt die Sonne ganz langsam hinter den gewaltigen Dünen - was für ein romantischer Moment :). Mit den Jeeps fahren wir anschließend noch ein wenig weiter durch die Wüste, bevor wir an einem Wüstencamp anhalten. Orientalische Musik empfängt uns, wir sehen Kamele und weit und breit wieder nur Wüste. Spätestens jetzt sind wir angekommen in einem Traum von 1001 Nacht. Wir schauen einigen Leuten beim Kamelreiten zu und probieren das Sandboarden aus. Zu später Stunde wird ein leckeres Buffet aufgetischt und wir erhalten eine Bauchtanz-Vorführung. Orientalische Musik dröhnt aus den Boxen, die Sterne funkeln über uns und die Kamel-Karawane tritt ihren Heimweg an. Auch wir machen uns mit unserem Guide bald auf den Weg zurück nach Dubai. Und obwohl es in Dubai auch zu dieser Stunde noch viel zu sehen gäbe, fallen wir total müde bereits um 21:30 Uhr in unser Bett.

02. Januar 2015, Dubai - AIDA wir kommen: Wir sind früh auf den Beinen und schon gleich ein wenig nervös. Heute geht´s auf die Diva – AIDA wir kommen. Wir packen fix unsere Sachen in die Koffer, checken aus dem Hotel aus und lassen uns mit dem Taxi zum Port Rashid fahren. Gefrühstückt wird heute auf AIDA, juhuuuu. Der Check-In verläuft schnell - anscheinend haben wir einen guten Zeitpunkt erwischt und schon bald sitzen wir auf der Außenterrasse des Weite Welt Restaurants. Der Blick auf das türkise Meer und eine leichte Brise weht um unsere Nase – jaaa so kann der AIDA-Urlaub beginnen. Während wir ein leckeres Frühstück zu uns nehmen, ertönt eine freundliche Stimme aus den Lautsprechern, welche verkündet das die Kabinen nun bezugsfertig sind. Die meisten Gäste stürmen bereits „panisch“ los und wollen einen Blick auf ihre Kabine werfen. Wir bleiben noch auf einen Kaffee im Restaurant sitzen, schlendern dann noch eine Runde gemütlich über das Pooldeck, bevor wir unsere Kabinen begutachten wollen. Diesmal hat uns die AIDA-Vario-Lotterie auf Deck 8 einquartiert. Wir haben zwei Balkonkabine im vorderen Drittel erhalten. Es hätte auch schlechter laufen können ;-). Im Treppenhaus trennen sich unsere Wege – meine Schwiegereltern biegen auf die Backboard-Seite ab, während wir nach Steuerboard gehen. Unsere Kabine 8122 ist hell, lichtdurchflutet und hat einen Balkon mit Glasbrüstung. Wir gehen erstmal hinaus und genießen den Blick auf den Persischen Golf. Eigentlich alles so wie immer, AIDA ist einfach toll und bietet keine bösen Überraschungen. Herzlich Willkommen Zuhause!
Gegen Mittag verlassen wir das Schiff und schnappen uns am Cruise Terminal ein Taxi. Unsere erste Sightseeing-Station heute ist der Souk Madinat. Nach knapp einer halben Stunde Fahrt kommen wir dort sicher an und beginnen ganz gemütlich durch die engen Gassen zu schlendern. Überall werden die typisch orientalischen Souvenirs verkauft: Gewürze, Tücher und Teppiche. Auch ein Blick auf die Außenanlagen des Souks lohnt sich. Wir schießen unzählige schöne Fotos des Burj al Arab - auf diesen hat man besonders von der Costa Terrasse und vom Amphitheater wirklich einen tollen Blick. Wir beschließen noch ein wenig näher an den Burj al Arab heranzugehen und finden uns ein wenig später im Jumeirah Beach Hotel wieder. Hier legen wir eine kleine Pause auf der Außenterrasse ein und trinken ein paar kühle Getränke. Mhhm lecker :). Auf Nachfragen dürfen wir sogar zur 360° Bar laufen, welche auf dem Wasser errichtet wurde und einen freien Blick auf das einzige sieben Sterne Hotel bietet. Das Meer schimmert türkisblau und der Strand lockt mit feinem weißen Strand. Wie gern würden wir dort jetzt reinspringen - aber wir haben noch ein wenig Programm vor uns. Also schnappen wir uns nach einer guten Stunde ein Taxi und lassen uns zur Dubai Mall fahren. Wir haben für 16 Uhr Tickets für den Burj Khalifa reserviert und reihen uns im Untergeschoss der Mall in die bereits lange Schlange für die Abholung der Tickets ein. Es geht jedoch recht flott und schon bald befinden wir uns auf dem Weg zu den Aufzügen. Mit einigen anderen Leuten quetschen wir uns in den Aufzug, die Türen gleiten zu, die LEDs leuchten auf und schon beginnt die schnelle Fahrt. Die Etagenzahlen flitzen nur so über das Aufzugdisplay und knapp eine Minute später steigen wir in luftiger Höhe aus. Wir gehen hinaus auf die Aussichtplattform und erhaschen einen ersten Blick auf das gigantische Dubai unter uns. Wir sehen AIDAdiva im Hafen von Port Rashid liegen, im Dunst entdecken wir The Palm, Teile von The World und den Burj al Arab. Von hier sieht Dubai einfach winzig aus. Wir schauen uns in aller Ruhe um und fahren dann eine gute halbe Stunde wieder runter. Wir schlendern ein wenig durch die Mall, welche mit über 350.000 Quadratmetern eine kleine Sehenswürdigkeit für sich ist. Dort reiht sich Geschäft an Geschäft und wir sehen unzählige Menschen, welche mit vollgepackten Tüten aus den Geschäften kommen. Hier spielt Geld einfach kaum eine Rolle! Als es langsam dämmert gehen wir nach draußen und suchen uns einen Platz um die Dubai Fountains um 18 Uhr anzuschauen. Der Platz rund um die Mall und den Burj Khalifa ist sehr gut gefüllt, als die Lichter ausgeschaltet werden und die Musik ertönt. Die Wasserfontänen schießen meterhoch in die Luft und bewegen sich im Takt der Musik. Wie auch 2012 bin ich wieder vollkommen überwältig von dieser atemberaubenden Atmosphäre – es ist wie ein Traum aus 1001 Nacht. Leider geht die Show viel zu schnell vorbei und wir versuchen schnellstmöglich ein Taxi zu bekommen – so wie Hunderte andere Menschen auch ;-). Aber es geht relativ schnell und schon bald sitzen wir im Taxi zur AIDA. Dort machen wir uns schnell für den Abend fertig und gehen erstmal lecker im Weite Welt Restaurant essen. Nach dem anstrengenden Tag tut das ganz schön gut! Gegen 21 Uhr sind wir fertig und gehen gleich aufs Pooldeck. Dort startet um 21:15 Uhr die Welcome Show, welche wir natürlich nicht verpassen wollen. Alle Gäste scheinen sich wenige Minuten später auf dem Pooldeck zu befinden, als es endlich heißt: SIE HABEN URLAUB! Mit einem leckeren Glas Sekt stoßen wir gemeinsam auf einen schönen Urlaub an, bevor die AIDA Stars das Pooldeck zum Beben bringen. Von nun an feiern und tanzen alle ausgelassen bis tief in die Nacht…

03. Januar 2015, Seetag: Der Wecker klingelt um 7:30 Uhr, wir machen uns fertig und gehen im Bella Vista Restaurant lecker frühstücken, bevor um 10 Uhr das „kreuzfahrtliche Pflichtprogramm“ auf dem Programm steht: die Seenotrettungsübung. Die 3 langen und 3 kurzen Töne erschallen in unserer Kabine, wir ziehen uns Rettungswesten an und finden uns anschließend auf unserer Musterstation auf Deck 5 ein. Nun ist Warten angesagt, bis alle Passagiere ihre Station erreicht haben und die Rettungsübung beginnen kann. Alles in allem dauert die Übung eine knappe halbe Stunde, bevor alle 2500 Passagiere wieder dem „normalen“ Urlaubsprogramm nachgehen dürfen. Drei aufregende Tage in Dubai liegen nun hinter uns. Wir freuen uns, dass heute Seetag ist und suchen uns ein schönes Plätzchen an Deck von AIDAdiva. Um 11 Uhr finden sich langsam immer mehr Gäste an der Reling ein und schon bald ertönt die bekannte AIDA-Auslaufmelodie. Sail away, sail away, sail away…das Typhon erschallt und AIDAdiva legt ganz langsam von der Pier ab. Die Hafenarbeiter winken uns zu, während wir immer weiter aus dem Hafenbecken hinaus in den Persischen Golf gleiten. Bye Bye Dubai, bis nächste Woche! Wir verbringen den Tag dann ganz gemütlich auf dem Pooldeck. Ein bisschen schwimmen, ausruhen und einfach die arabische Sonne genießen tut uns ganz schön gut.

04. Januar 2015, Muscat: Da im Jahr 2012 schon alles so hervorragend mit Orient Tours geklappt hat, hatten wir uns auch dies Jahr wieder eine Tour aus ihrem Programm ausgesucht. Wir stehen daher ganz früh auf, gehen schon um 8:30 Uhr von Bord und werden am Hafenausgang sehr herzlich von unserem Guide Monir begrüßt. Er erklärt uns zunächst noch einmal die angefahrenen Punkte unserer „An Encounter with Nature Tour“ und dann geht es auch schon los. Unser erster Stopp sollen die Heißen Quellen von Thowarah sein - dazu fahren wir zunächst quer durch Muscat und Monir erklärt uns zwischenzeitlich die verschiedensten Sehenswürdigkeiten der Stadt aus dem Auto heraus. Die Quellen von Thowarah liegen in Nakhl und die Fahrt dorthin dauert ungefähr 1,5 Stunden, welche uns jedoch überhaupt nicht lang vorkommen. Mit unserem Guide haben wir einen echten Glückstreffer gelandet - er erzählt uns nicht nur viel über Land und Leute, sondern ist stets gut gelaunt und jederzeit zu einem Scherz aufgelegt. Als wir uns Nakhl nähern werden die Berge immer höher und Palmenoasen säumen den Wegesrand - wie auch 2012 sind wir von der Schönheit des Omans fasziniert. Einfach unglaublich! In unseren Vorstellungen waren die Heißen Quellen von Thowarah lediglich ein kleines Rinnsal, welches aus dem Gebirge kommt. Als wir dort ankommen sehen wir allerdings ein breites Flußbett, welches einiges an Wasser mit sich führt. Außerdem fließen rechts und links der Straße kleine Bäche in gemauerten Wasserführungen, welche die Haushalte mit Wasser versorgen. Bäume sind dicht über das Flussbett gewachsen, Berge ragen direkt daneben steil bergauf und die Sonne blinzelt wunderschön durch die Äste. Unser Guide Monir führt uns näher an den Ursprung der Heißen Quellen heran und da heute Sonntag ist sehen wir viele Einheimische, welche hier eine Art Sonntagspicknick veranstalten. Große Teppiche sind an den Ufern ausgebreitet und die gesamte Familie ist versammelt, um lecker zu essen und ein wenig im warmen Wasser zu plantschen. Auch wir gehen einige Stufen zum Wasser herunter und testen vorsichtig die Wärme des Wassers. Schließlich sind es die "Heißen" Quellen und wir wollen uns nicht verbrennen. Doch nach dem ersten vorsichtigen Test stellen wir fest, dass das Wasser überhaupt nicht heiß sondern herrlich warm ist. Kein Wunder, dass viele Kinder und Erwachsene einfach im Flußlauf sitzen und die Wärme des Wassers genießen. Wir erfahren, dass die Einheimischen bei den Quellen das Schöne mit den Nützlichen verbinden. Sie verbringen hier nicht nur ein paar schöne Stunden mit der Familie, sondern waschen beispielsweise auch ihre Wäsche oder nehmen ein paar gut gefülllte Kanister Wasser mit nach Hause, um damit zu kochen. Nach einigen Minuten setzen wir unsere Fahrt fort und nehmen Kurs auf die nur wenige Minuten entfernte Festung von Nakhl. Schon von unten ist die Festung eine majestätische Erscheinung. Sie wurde auf einem freistehenden Felsen auf fast sechzig Meter Höhe erbaut und thront somit über der Stadt. Unser Guide führt uns hinein und erzählt uns, dass sie insgesamt 3400 qm groß ist und sechs Wehrtürme besitzt. Von den Wehrtürmen haben wir einen wunderbaren Ausblick auf die umliegenden 2000 Meter hohen Berge des Jebel Nakhl- Massivs und auf die Oase Nakhl mit ihren vielen Palmen und Gärten. Die Wohnräume können ebenfalls besichtigt werden und sind mit zahlreichen traditionellen Gegenständen ausgestattet, wie z.B. Truhen, Kissen, Geschirr, Tonvasen und vielem mehr. Nach einer kurzen Erfrischungspause geht es weiter und Monir steuert unseren Jeep immer tiefer ins Gebirge. Mit jedem Kilometer werden die Berge höher, die Wege steiler und die Menschen weniger. Touristen sehen wir schon bald keine mehr und ohne Allradantrieb wären wir verloren! Wir machen immer wieder kurze Fotostopps, um die Schönheit der Natur einfangen zu können bis wir irgendwann die Einfahrt zum Wadi Bani Awf nehmen. Das vor uns aufragende Tal ist mit Palmen bewachsen, einzelne kleine Dörfer zeigen sich am Horizont und weiter oben entdecken wir die Terrassengärten der Einheimischen. Monir steuert uns auf der steinigen und engen Straße sicher auf bis zu über 2000 Meter hinauf und der Alptraum „Gegenverkehr“ tritt dabei glücklicherweise nur ein paar Mal ein. Natürlich immer an einer der engsten Stellen – gerade dann, wenn es links oder rechts einige hundert Meter in die Tiefe geht. Das ist wirklich nichts für schwache Nerven! Wir haben jedoch unseren Spaß, lauschen den interessanten Erklärungen unseres Guides und genießen die einmalige Aussicht auf die Landschaft des Omans. Nach einer längeren Kurverei mit ständigem Hoch und Runter stoppt Monir den Jeep in den Tiefen eines Tales und lädt uns zum Picknick ein. Er platziert seinen mitgebrachten Teppich unter einem schattenspenden Baum und packt reichliche bepackte Lunchpakete aus. Bei angenehmen Temperaturen sitzen wir also mitten in der wunderschönen Bergwelt des Omans und bekommen ein leckeres Essen serviert. Monir erzählt uns unterdessen, dass man diese Gegend des Wadis nur in den Wintermonaten besuchen sollte. Im Sommer ist es mit nahezu 50 Grad einfach viel zu heiß, da sich die umliegenden Felswände zu sehr aufheizen. Nach unserer Mittagspause bricht Monir mit uns zur letzten Etappe des heutigen Tages auf. Er möchte mit uns die letzte große Steigung in Angriff nehmen, um uns nur wenige Kilometer entfernt das Dorf Balad Sayt zu zeigen. Also wieder rein in den Jeep und weiter geht die holprige Fahrt. Mittlerweile sind die schmalen Serpentinen so steil, dass wir beim Bergauffahren den Straßenrand nicht mehr sehen und dem ein oder anderen ist schon etwas mulmig zu Mute. Aber Monir meistert auch diese Passage souverän und schon bald sind wir am höchsten Punkt angelangt und es geht wieder ein Stückchen abwärts. Am Horizont entdecken wir schon die üppig grünen Terrassenfelder von Balad Sayt und unsere Guide erklärt uns, dass das Dorf eine wunderschöne Lage inmitten der Berge besitzt und sehr nah am höchsten Berg des Omans dem Jebel Sharms liegt. Außerdem zählt es zu einem der traditionsreichsten Dörfer des Omans und obwohl die Menschen hier fernab jeglicher Zivilisation leben, haben sie dennoch alles was sie benötigen - Strom, frisches Wasser und genügend frisches Obst und Gemüse. Wir machen eine kurze Pause, genießen die einmalige Aussicht auf das Dorf und schießen zahlreiche Fotos. Schon bald fahren wir leider weiter und treten somit die Rückfahrt nach Muscat an. Knappe zwei Stunden benötigen wir für den Rückweg, Muscat liegt schon im Dunkeln und ist wunderschön beleuchtet als wir am Hafen eintreffen. Kurz vor „Alle Mann an Bord“ huschen wir wieder ins Schiff und bei einem leckeren Cocktail an der Anytime Bar blicken wir auf einen erlebnisreichen Tag im Herzen diesen wunderschönen Landes zurück. Wir sind der Meinung: wer Spannung, Abenteuer und gewundene Gebirgsstraßen liebt, darf diese Tour auf keinen Fall verpassen. Einfach ein einmaliges Erlebnis!

05. Januar 2015, Seetag / Abu Dhabi: Zunächst ist heute wieder Seetag angesagt. Das verspricht Entspannung, Entspannung, Entspannung. Nachdem wir ausgeschlafen haben, frühstücken wir gemütlich und suchen uns anschließend ein Plätzchen auf dem Pooldeck. Am Abend machen wir uns ein schick – gleich nach dem Anlegen wollen wir das Emirates Palace besichtigen. Während wir noch das Abendessen zu uns nehmen, tauchen gegen 19 Uhr die ersten Wolkenkratzer an der Küste vor Abu Dhabi auf. Wir nähern uns langsam der Küste, nehmen den Lotsen auf und fahren schon bald in den Hafen von Abu Dhabi ein. Wir schnappen uns im Hafen ein Taxi und fahren entlang der schön beleuchteten Corniche - sehen das Meer im Mondschein ans Ufer schwappen und biegen nach ungefähr zwanzig Minuten auf die Auffahrt des größten und luxuriösesten Hotels der Welt ein. Bereits von Außen macht das Emirates Palace eine hervorragende Figur, alles ist herrlich erleuchtet und mit einer Länge von 2,5 Kilometern scheint das Hotel einfach kein Ende zu nehmen. Wir gehen hinein und schauen uns in aller Ruhe um – Gold und Marmor wohin man auch blickt. Wir entdecken das bekannte Café in welchem man einen Kaffee mit Goldstaub genießen kann, bevor wir uns die Außenanlagen mit Pool und Strand anschauen. Es ist einfach traumhaft hier! Kurz nach 22 Uhr lassen wir uns wieder zurück zum Schiff fahren und nehmen noch den ein oder anderen Absacker in der Beach Bar. Gute Nacht Abu Dhabi – bis morgen früh!

06. Januar 2015, Abu Dhabi: Ein neuer Tag in der Hauptstadt der Emirate bricht an und wir wollen den Tag mit ein wenig Sightseeing und relaxen am Strand kombinieren. Daher lassen wir uns zuerst mit dem Taxi zur Sheiked Zayed Moschee fahren. Das Gebäude ist von Weitem bereits ein echter Hingucker: in sattem weiß und gold gehalten kann man die Moschee gar nicht übersehen. Als wir angekommen klicken unsere Fotoapparate kräftig und wir wissen gar nicht, welches schöne Detail wir zuerst vor die Linse nehmen sollen. Irgendwann jedoch entscheiden wir uns die Moschee von Innen anzuschauen. Dazu müssen wir Frauen eine traditionelle Abaja und ein Kopftuch tragen. Gesagt, getan: die Kleidung bekommt man unentgeltlich von freundlichen Araberinnen am Eingang gestellt und selbst beim Anlegen des Kopftuchs wird uns geholfen. Wirklich unglaublich freundliche Menschen :). Wir ziehen unsere Schuhe aus, betreten die Moschee und schlendern von nun an langsam über den zweitgrößten Gebetsteppich der Welt. Nicht nur dieser strahlt in allen Farben und Formen, sondern auch die große Gebetshalle. Prächtige Wandmalereien und unzählige mit gold verzierte Details schmücken die Halle. Dieses Gebäude wurde mit viel Liebe zum Detail errichtet! Wir verbringen knapp zwei Stunden auf dem Moschee-Gelände und wollen dann zum zweiten und entspannten Teil des Tages übergehen. Wir schnappen uns ein Taxi und lassen uns zum Public Beach auf Saadiyat Island bringen. Je näher wir kommen desto türkiser scheint das Meer zu werden und wir freuen uns tierisch ins kühle Nass zu springen. Puderzucker Strand, türkises Meer, ein paar seichte Wellen – was will das Urlauberherz mehr?! Also mieten wir uns kurzerhand ein paar Liegen und machen es uns für die nächsten Stunden gemütlich. Ein bisschen Plantschen im Meer und das ein oder andere Nickerchen in der angenehmen arabischen Sonne lassen diesen Tag perfekt für uns ausklingen. Gegen 15:30 Uhr lassen wir uns zurück zur AIDAdiva fahren und genießen die letzten Sonnenstrahlen auf dem Pooldeck. Um 17 Uhr ertönt dann wieder die AIDA-Auslaufmusik und mit einem leckeren Cocktail in der Hand sagen wir „Bye Bye Hauptstadt der Emirate – wir nehmen nun Kurs auf Bahrain“.

07. Januar 2015, Bahrain: Am nächsten Morgen ziehe ich die Vorhänge unserer Kabine auf Seite und entdecke als erstes den wunderschönen wolkenlosen Himmel und als zweites die Duddelsack-Spieler direkt vor uns an Pier. Also erstmal rauf auf den Balkon und die nette Begrüßung des Königreichs Bahrain genossen. Dann machen wir uns flott fertig, nehmen ein leckeres Frühstück auf der Außenterrasse des Weite Welt Restaurant zu uns und nehmen schon bald in einem der kostenlose Shuttlebusse Platz. Für heute haben wir nicht allzu viel geplant – wir wollen uns lediglich den Souk von Manama anschauen und dort ein wenig durch die engen Gassen schlendern. Gesagt, getan: eine knappe ¾ Stunde später sind wir in der Hauptstadt des Königreiches angekommen und spazieren ganz gemütlich zum Souk. Dort werden die typischen Waren des Orients angeboten. Herrlich bunte Tücher, traditionelle Kleidung, Schmuck und natürlich all die typischen Souvenirs die später in kaum einem Koffer fehlen dürfen. Über eine Stunde genießen wir die besondere Atmosphäre in den verschiedenen Gassen, bevor wir uns entscheiden zurück zur AIDA zu fahren und den restlichen Tag auf dem Pooldeck mit dem ein oder anderen leckeren Cocktail zu verbringen. Gegen 21:15 Uhr befinden sich dann wieder nahezu alle Gäste auf dem Pooldeck – die AIDA Farewell-Party kann beginnen. Die Lichter gehen an und die AIDA Starts stellen erneut eine grandiose Show auf die Beine. Das Publikum applaudiert lautstark und gemeinsam stoßen alle auf einen unvergesslichen Urlaub an. Und während AIDAdiva auf dem Weg nach Dubai ist, feiern alle bis tief in die Nacht unter freiem Himmel und bringen das Pooldeck zum Beben.

08. Januar 2015, Dubai: Ein erster Blick aus unserem Fenster am Morgen zeigt Nebel, Nebel und nochmals Nebel. Das ist wohl auch der Grund dafür warum wir das Typhon nun öfters hören. Selbst die kleinen Schiffe ohne Radar sollen uns nicht übersehen und so machen wir uns lieber alle paar Minuten einmal bemerkbar. Der Captain erklärt, dass wir aufgrund der Wetterverhältnisse vermutlich eine Stunde später in Dubai anlegen werden und so gehen wir erstmal gemütlich frühstücken. Mit jedem Kilometer dem wir uns Dubai nähern wird das Wetter besser – die Sonne kommt durch und der Nebel lichtet sich :). Also schnell unsere sieben Sachen packen und startklar für den Ausflug machen. Heute soll es für uns in den alten Teil von Dubai gehen – wir wollen uns den Gold und Gewürz Souk ansehen und eine Fahrt mit einer traditionellen Abra unternehmen. Kurz nach dem Anlegen stehen wir dann auch gleich an der Pier. Dubai begrüßt uns mit sommerlichen Temperaturen und wir schnappen uns ein Taxi in Richtung Dubai Museum. Dort steigen wir aus und spazieren die Straße entlang zum Arabian Tea House. Dieses niedliche Café habe ich bereits im Vorfeld bei Tripadvisor entdeckt und beschlossen hier ein zweites Frühstück einzulegen. Es ist in einem kleinen Innenhof herrlich gelegen und wunderschön gestaltet. Schattenspendende Bäume, Blumen und die weiße Bestuhlung schaffen eine angenehme Wohlfühlatmosphäre. Wir bestellen etwas zu essen und zu trinken und genießen die angenehme Ruhe. Ein wahre Oase der Gemütlichkeit inmitten des alten Dubai :). Die Gerichte schmecken unglaublich lecker und so freuen wir uns, dass wir uns getraut haben etwas Orientalisches zu bestellen. So schnell kommen wir sicher nicht mehr in Genuss von original orientalischem Essen. Gegen 13 Uhr schlendern wir durch die kleinen Gassen in Richtung Dubai Creek – dort wollen wir mit einer traditionellen Abra auf die andere Uferseite wechseln. Es herrscht geschäftsmäßiges Treiben, unzählige Menschen verlassen alle paar Minuten eine Abra und wechseln somit von der ein auf die andere Creek-Seite. Wir springen schon bald auf das nächstbeste Boot, bezahlen die sehr geringe Gebühr von 1 Dirham pro Person und die lustige Fahrt beginnt. Am Anfang noch langsam, gibt unser Fahrer schon bald Gas und wir fahren an anderen Abras und größeren Schiffen vorbei. Beim Anlegen warten wir in aller Ruhe bis die anderen Gäste ausgestiegen sind und das kleine Boot nicht mehr so heftig schaukelt. Dann verlassen auch wir die Abra und haben wieder festen Boden unter den Füßen. Unsere erste Station auf der anderen Seite des Creeks ist der Gold Souk. Die „City of Gold“ ist nur wenige Gehminuten vom Anleger der Abras entfernt und so stehen wir schon bald vor dem großen Torbogen - dem Eingang des Gold Souk. Wir schlendern gemütlich durch die Gasse des Souks und staunen an dem einen oder anderen Schaufenster nicht schlecht. Überall Gold, soweit das Auge reicht. Zugegeben nicht alles was wir sehen entspricht dem europäischen Geschmack, aber es ist einfach unglaublich, dass hier pures Gold in der Auslage liegt. Ohrringe, Ketten, Ringe oder sogar einzelne Goldbarren entdecken wir. Bevor wir uns versehen sind wir auch schon am Ende der Gasse angelangt und die Glitzerwelt des Gold Souk liegt somit hinter uns. Als weiteren traditionellen Souk von Dubai möchten wir uns den Gewürz Souk natürlich nicht entgehen lassen und so spazieren wir nur einige Minuten weiter bevor wir an dessen Eingang stehen. Bereits jetzt sehen wir die typisch großen Gewürzsäcke und es duftet verführerisch nach den unterschiedlichsten Gewürzen. Beim Hindurchgehen erklären uns die Verkäufer die verschiedenen Gewürze, wie Safran, Kardamon und Zimt und lassen uns an Allem riechen. Sogleich fühlen wir uns in eine andere Welt versetzt, denn hier ist der Orient noch Wirklichkeit! Rot, gelb und grün leuchtet es aus den großen Jutesäcken und wir erleben eine wahre Farbenpracht. Kaufen wollen wir nichts und so spazieren wir einfach ganz gemütlich hindurch und genießen die besondere Atmosphäre. Mittlerweile ist es 15 Uhr und wir entscheiden uns zurück zum Schiff zu fahren und den Nachmittag an der Beach Bar ausklingen zu lassen. Ein paar leckere Milchshakes in der Sonne vertreiben Kummer und Sorgen :). Am Abend rüsten wir uns für die letzte Happy Hour der Reise. Pünktlich um 19 Uhr sitzen wir – wie jeden Abend – an der AIDA Bar und lassen uns von der Crew leckere Cocktails zum Preis 2 für 1 kredenzen. Jaaa, auch nach sieben Tagen schmecken sie noch gut und wie sagen die Filipinos in gebrochenem Deutsch so schön „Lecka, lecka“ ;-). Nach der Happy Hour geht’s zum Abendessen ins Bella Donna Restaurant, wo wir es uns noch einmal richtig schmecken lassen. Von den angebotenen Speisen gibt es wie immer reichlich und alle werden satt. Und damit unseren Mägen nicht langweilig wird reisen wir danach noch für einige Stunden weiter zur Beach Bar. An der Theke lässt es sich herrlich mit der Crew plauschen und die letzten Cocktails der Reise schmecken ausgezeichnet. Um Mitternacht sind dann die letzten Getränkegutscheine verbraucht und wir fallen müde ins Bett. Ein wirklich schöner letzter Abend auf AIDAdiva!

09. Januar 2015, Dubai – Bye Bye AIDA: Unseren letzten Urlaubstag beginnen wir ganz entspannt. Wir verstauen die letzten Sachen in unserem Handgepäck und gehen dann ins Bella Vista Restaurant auf Deck 11 und genehmigen uns ein leckeres Frühstück. Viele neue Gäste sind bereits an Bord und so verlassen wir gegen 10:30 Uhr das Schiff, um zum Flughafen aufzubrechen. Die Fahrt verläuft ohne Probleme - wir geben unser Gepäck am Flughafen auf und spazieren die verbleibenden Stunden noch ein wenig über den Flughafen. Gegen 14 Uhr beginnt dann das Boarding und wir nehmen unsere Plätze im Flieger ein. Wir sagen: Bye bye AIDA. Die Städte des Orients haben uns aufs Neue in ihren Bann gezogen und wundervolle 10 Tage in Dubai und auf AIDAdiva liegen nun hinter uns. Mit einzigartigen Erlebnissen an Bord und an Land ist AIDA einfach immer eine Reise wert!