AIDA: Südostasien

Exotische Kulturen und Erlebnisse in den Ländern des Lächelns! Asien lockte uns mit riesigen Tempelanlagen in Bangkok, weißen Stränden auf Koh Samui und dem schillernden Singapur.

Es geht schon wieder los...und diesmal nach Südostasien. Nachdem wir letzten Dezember mit AIDA durch die Karibik gereist sind und die schönste Strände der Welt besucht haben, möchten wir uns diesmal etwas mehr Kultur gönnen und einige Megestädte in Asien besuchen.

28. Februar 2014, Düren - es geht loooos: Heute klingelt der Wecker sehr früh. Unser Zug zum Flughafen fährt bereits um 06:30 Uhr - doch im Gegensatz zu sonst sind wir heute gar nicht müde. Wir sind hellwach, richtig aufgeregt und freuen uns auf eine hoffentlich grandiose Reise durch Südostasien. Endlich wieder raus aus dem deutschen Winter und auf ins warme Thailand. Schließlich waren wir lange genug wieder im kalten Deutschland ;-). Um kurz nach 8 Uhr kommen wir am Flughafen an, checken am Etihad-Schalter ein und schlendern bis zum Boarding noch ein wenig durch den Flughafen. Um 09:50 Uhr beginnt dann das Boarding. Wir dürfen das Flugzeug betreten und nehmen unsere Plätze für die nächsten 6,5 Stunden ein. Unsere erste Flugstrecke führt uns in die Hauptstadt der Arabischen Emirate - Abu Dhabi. Dort haben wir eine Zwischenlandung, bevor wir in den Flieger nach Bangkok steigen. Aber nun erstmal zur ersten Teilstrecke: Der Flug verläuft sehr angenehm, wir haben kaum Turbulenzen und so können wir das tolle Entertainment-Programm und das hervorragende Essen genießen. Die Zeit vergeht sprichtwörtlich wie im Flug und schon bald sind wir im Landeanflug auf Abu Dhabi: Die Wolkenkratzer der Stadt kommen dabei immer näher und leuchten in allen Farben. Nach der Landung verlassen wir das Flugzeug und begeben uns in den Terminal 3 des Flughafengebäudes. Unser Gepäck wird glücklicherweise durchgecheckt und so können wir uns ganz entspannt zum Boarding unseres Anschlussfluges nach Bangkok begeben. Auch hier checken wir problemlos ein und nehmen gleich unsere Plätze im Flugzeug ein. Auch diesmal überzeugt die Maschine mit genügend Beinfreiheit und einem eigenen Entertainment-System. So sollten wir die nächsten 6 Stunden bis Bangkok wohl ganz gut herum bekommen. Während des Fluges versuchen wir ein wenig zu schlafen, damit uns der Jetleg in Thailand nicht ganz so heftig erwischt. Gegen kurz nach 7 Uhr wird der nächtliche Himmel langsam heller, die Sonne beginnt aufzugehen und wir befinden uns im Landeanflug auf Bangkok. Schon aus der Luft sieht die Stadt gigantisch aus. Wir entdecken bereits den Chao Praya Fluss, einige Wolkenkratzer und vor allem ziemlich viel Verkehr - wir freuen uns auf ein paar spannende Tage in einer sicherlich äußerst interessanten Stadt.

01. März 2014, Bangkok: Wir sind gelandet - guten Morgen oder auch "Sawad-di" aus Bangkok. Wie vereinbart wartet in der Ankunftshallte des Flughafens ein Mitarbeiter von Mr. Yo´s Taxi-Service auf uns und fährt uns zu unserem gebuchten Hotel dem Eastin Grand Sathorn. Schon nach einer guten halben Stunde kommen wir am Hotel an, checken ein und dürfen gleich unser Executive Zimmer beziehen. Es ist alles sehr sauber und modern eingerichtet - wir fühlen uns gleich wohl. Nachdem wir unser Zimmer bezogen und die ersten Sachen ausgepackt haben, beschließen wir den Tag erstmal am Pool zu beginnen. So können wir uns noch ein wenig von unserem Jetleg erholen und so richtig in der anderen Zeitzone ankommen. Wir verbringen den Tag also abwechselnd mit schwimmen, sonnen und schlafen und sind nun am Nachmittag einigermaßen fit als wir zur unserer gebuchten Tour "Chinatown am Abend" aufbrechen. Per Skytrain meistern wir die kurze Strecke bis zur Saphan Taksin Brücke und treffen dort die anderen Teilnehmer und den Guide unseres Ausfluges. Zunächst geht es mit dem Chao Praya Expressboat ein Stückchen den lebhaften Fluss hinauf, bevor wir an einer Haltestelle im nördlichen Chinatown aussteigen. Auf dem Weg in die engen Gassen von Chinatown laufen wir an Bangkoks berühmten Nachtmarkt vorbei, wo bereits alle Verkäufer ihre Stände für den bevorstehenden Abend aufbauen. Auch kommen wir an einer der ersten Garküchen vorbei: hier gibt es frittierte Heuschrecken, Maden und irgendwelches anderes Getier. Das ist für uns schon ganz schön eklig anzusehen, während sich unser Guide erstmal eine knackige Heuschrecke zur Vorspeise gönnt. Mhhm lecker ;-). Dann geht es weiter über den traumhaften Blumenmarkt. Hier riecht es überall nach frischen Blumen und die kleinen Verkaufsstände strahlen in allen Farben. Blumen so weit das Auge reicht - ein schönes Fleckchen Bangkok! Im Schein der untergehenden Sonne begeben wir uns dann ins quirlige Chinatown. Ein ganzer Stadtteil voller enger Gassen mit exotischen - nicht immer ganz angenehmen - Gerüchen, belebten Märkten, chinesischen und thailändischen Garküchen und vielen Läden mit Kleidung. Wir können gar nicht beschreiben was wir an diesem Abend alles gesehen haben. Wir haben unglaublich viel Essen probiert und dabei war nichts wirklich eklig - das meiste war einfach nur Anders. Einzig und allein das „Schwalbennest“ müssen wir nicht noch einmal essen und dies noch nicht einmal wegen des Geschmackes - es schmeckt nämlich einfach nur süß - sondern eher wegen der Vorstellung des gekochten Vögelchenspeichels :D. Gegen 22:30 Uhr beendet unser Guide diesen ersten äußerst eindrucksvollen Tag mit unserer ersten Tuk-Tuk-Fahrt zurück zum Expressboat. Und wer nun denkt es geht dabei beschaulich zu, der täuscht sich gewaltig: in einer Raserei geht es quer durch Bangkoks Straßen - zwischen Autos hindurch, mit quietschenden Reifen um die Kurven und manchmal ist sogar ein Rad in der Luft. Jaa, das war schon ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Zurück im Hotel fallen wir dann total müde und vielen ersten Eindrücken ins Bett.

02. März 2014, Bangkok: Heute machen wir uns mit einem Privatguide von Green Mango auf den Weg die zahlreichen Tempel von Bangkok zu erkunden. Auf dem Plan stehen dabei der Wat Po, der Königspalast Grand Palace mit den Tempelanlagen Wat Pra Kaeo und der Tempel der Morgenröte Wat Arun. Pünktlich um 9 Uhr wartet unser Guidin Pia in der Hotellobby auf uns, bespricht zunächst den Tagesplan mit uns und dann geht es auch schon los. Unser erstes Ziel ist der Wat Arun. Er zählt zu den berühmtesten Tempeln in Bangkok und ist auch bekannt als der Tempel der Morgenröte. Wir erfahren, dass der gesamte Komplex ein riesengroßes Mosaik aus buntem chinesischen Porzellan, Muscheln und Glasstückchen ist - insgesamt etwa eine Million Teile, die sich zu Blumenmustern arrangieren. Es ist einfach unglaublich dies live zu sehen! Nach einigen Erklärungen von Pia steigen wir die Stufen des Tempels hinauf und können von oben eine hervorragende Aussicht über Bangkok genießen. Trotz der wirklich schweißtreibenden Temperaturen hat sich der Aufstieg nach oben gelohnt. Anschließend setzen wir mit dem Wassertaxi auf die andere Flussseite über und spazieren dann gemütlich zum Tempel Wat Po, welcher durch seinen riesigen liegenden Buddha berühmt geworden ist. Er ist komplett vergoldet und misst satte 45 Meter, sodass es nahezu unmöglich ist ihn komplett auf ein Foto zu bekommen. Rund um den Buddha zieren etliche Wandteppiche den Tempel mit Szenen aus dem Leben Buddhas. Die gesamte Tempelanlage ist so schön angelegt, dass man gar nicht weiß was man eigentlich zuerst anschauen und fotografieren soll - überall ist es grün und reichlich geschmückt. Als letzte Tempel-Station des Tages führt uns Pia zum Königspalast und seinen Tempelanlagen Wat Pra Kaeo. Bevor wir die Anlage allerdings betreten dürfen, checken ein paar freundliche Thais, ob wir die Kleidungsvorschriften (keine offenen Schuhe, Shorts oder Röcke) eingehalten haben und lassen uns danach eintreten. Nach den Palastmauern werden wir gleich mit sagenhaften Ausblicken auf belohnt. Alles strahlt in den verschiedensten Farben und Mustern - wir sind wieder in einer völlig anderen Welt angekommen :). Wir streifen einige Zeit durch die Anlage, lassen uns von unserer Guidin einiges zur Geschichte des Palastes und des Tempels erzählen, bevor wir zum Highlight des Tempels kommen - dem Smaragd-Buddha. Im Vergleich zu den anderen zwar ein relativ kleiner Buddha, welcher dafür aber komplett aus Jade besteht und heute sein winterliches Gewand - einen Mantel aus Gold - trägt und nicht fotografiert werden darf. Nach all diesen unglaublichen Eindrücken von dem Bangkoker Tempelanlagen freuen wir uns auf das letzte Tageshiglight - eine Fahrt mit einem Longtailboot durch den Khlong von Thonburi. Das Leben dort am Wasser ist schon etwas ganz besonderes und so ganz anders als das moderne und hektische Bangkok. Wir fahren durch ganz enge Kanäle voller Wasserhyazinthen, vorbei ganz alten Wohnhäusern und zahlreichen Tempeln. Es gibt wirklich an jeder Ecke etwas zu sehen und man weiß gar nicht wo man mit dem fotografieren beginnen soll. Wie bereits gesagt: es ist einfach eine ganz andere Welt und kaum zu beschreiben… Nach unserem vollgepackten Tag haben wir für den heutigen Abend noch ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm. Wir möchten ein paar Cocktails in der vom Hangover-Film bekannten Sirocco Bar im Hotel Lebua at State Tower nehmen. Wir werfen uns in Schale und da wir es von unserem Hotel nicht weit haben, gehen wir zu Fuß dort hin. Bereits nach zehn Minuten sind wir dort, sagen der freundliche Dame an der Rezeption das wir gerne in die Sirocco Bar möchten und schon gleiten die Aufzugtüren auf und es geht hoch hinaus. Oben angekommen blicken wir auf die Rooftop-Bar unter der berühmten goldenen Kuppel und wir fühlen uns direkt an den Hangover-Film erinnert. Also flott an die Bar und erstmal zwei leckere Cocktails bestellen :). Mhhmm lecker, aber für schlappe 30 Euro kann man das auch erwarten ;-). Der Ausblick von dort oben ist einmalig und eigentlich nicht in Worte zu fassen. Bangkok liegt uns zu Füßen! Und während die Sonne langsam hinter den Stadtgrenzen verschwindet, lassen wir den Tag an dieser sagenhaften Bar ausklingen und genießen die Zeit

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