Deutschland: Hamburg

Von der Stadt an der Elbe, dem König der Löwen und Sabine´s erstem „AIDAsehen“ zum Hafengeburtstag. Ein paar unvergesslich schöne Tage in der für uns schönsten Stadt Deutschlands.

Eine große Portion Aufregung war schon dabei: Schließlich hatte ich noch nie ein AIDA-Schiff live und in Farbe gesehen. Mit Buchung unseres Städtetrips nach Hamburg sollte ich auf dem Hafengeburtstag gleich 4 Kussmund-Schönheiten zu Gesicht bekommen.

Es war Freitag der 11.05.12 und unser lang erwarteter Wochenendtrip zur weltgrößten Schiffstaufe nach Hamburg konnte endlich beginnen. Mit guter Laune und einer gehörigen Portion Aufregung im Gepäck starteten wir in Richtung Hamburg. 12 Uhr: Endlich waren wir da! Schnell die Koffer aufs Zimmer gebracht und ab ins Getümmel. Schließlich hatten wir noch so viel vor: Einlaufparade an den Landungsbrücken, Besichtigung Miniaturwunderland, Besuch bei König der Löwen und natürlich die Reeperbahn. Aber alles der Reihe nach! Raus aus der U-Bahn an den Landungsbrücken und "Hallo Hafengeburtstag". Da waren wir - so wie zigtausend andere Menschen. Die Banner an den Docks von Blohm & Voss mit "AIDA küsst Hamburg" und "Hier ist das Lächeln zu Hause" schickten uns ein Lächeln über die Lippen und das Abenteuer Hafengeburtstag konnte beginnen. Blick über die Landungsbrücken. Also schauten wir uns die Einlaufparade der zahlreichen kleinen und große Schiffe an und wurden direkt vom Flair des Hafengeburtstags gepackt. Alle liefen sie ein: die Cap San Diego, Alexander von Humboldt II, Star Flyer und zahlreiche kleinere und größere Traditionsschiffe. Gleich danach ging´s ins Miniaturwunderland in die Speicherstadt. Ich kann nur sagen: ich war ohne große Erwartungen reingegangen und kam mit tollen Eindrücken wieder heraus. In welcher Detailtreue dort viele Teile der Welt nachgestellt sind läßt sich hier nicht beschreiben. Hier wurde z.B. ein Feuer gelöscht, dort knipste ein LKW-Fahrer das Licht in seiner Fahrerkabine an und anderswo startete ein Flugzeug. Ich war wirklich sprachlos und kann jedem empfehlen es zu besuchen. Dann hieß es wieder zurück zu den Landungsbrücken. Wir mussten die Fähre zu König der Löwen bekommen. Und dabei sah ich zum ersten mal eins der schönen AIDA-Schiffe. Die AIDAluna lächelte uns vom Cruise Terminal in der Hafencity entgegen. "Wow ist die aber groß und eigentlich noch so weit weg" waren meine Gedanken. Naja rein ins Musical und hier braucht es eigentlich nicht viele Worte, nur so viel: Sagenhaft! Auch wenn ich es schon zum 2. Mal besucht habe, es war wieder einzigartig. Von der schönen Musik, über die talentierten Darsteller bis hin zu phantastischen Kostümen. Hier stimmte einfach alles! Nach dem Musical wollten wir noch einen Blick auf die Reeperbahn wagen und machten uns auf in Richtung Kiez. Einmal die Reeperbahn mit allen "Sehenswürdigkeiten" rauf und runter und dann zurück ins Hotel. Dieser Tag hatte uns echt geschafft und für den nächsten Tag wollten wir ausgeruht sein.

Samstag, 12.05.12 - der große Tag! Heute stand viel auf dem Programm: Hamburgs Innenstadt mit Rathaus, Außen- und Binnenalster, der Michel und eine Hafenrundfahrt dürften natürlich auch nicht fehlen. Ganz zu Schweigen von der bevorstehenden Taufe der AIDAmar und dem vorherigen Einlaufen der AIDAblu und AIDAsol. Nachdem es mir die AIDAluna am Freitag bereits so angetan hatte, beschlossen wir kurzfristig zum Cruise Terminal nach Altona zu fahren und dort einen Blick auf die noch nicht getaufte AIDAmar zu werfen. Also rein in die U-Bahn, anschließend rauf auf die Fähre und staunen. Dort lag sie: die nächste Kussmund-Schönheit. Und wieder kam mir Gedanken wie "Gigantisch, wie groß sie ist" und "Mensch wird das toll im November auf AIDAblu". Auf der Dachterasse des Cruise Terminals verfolgten wir das Einladen des Proviants und den Check in der Jungfernfahrt-Gäste. Mit zahlreich geschossenen Fotos ging es zurück in Richtung Landungsbrücken. Dort sollte unsere einstündige Hafenrundfahrt in die Speicherstadt und den Containerhafen starten. Nach der Durchquerung der Speicherstadt kamen wir AIDAluna dabei ganz nah und schon wieder hieß es: Staunen und einer AIDA ganz nah sein! Weiter ging es durch den Containerhafen und zurück zu den Landungsbrücken. Den Nachmittag verbrachten wir mit der Besichtigung von Michel, Rathaus und den anderen Innenstadt-Sehenswürdigkeiten. Gegen 17 Uhr schlenderten wir wieder in Richtung Hafen und Fischauktionshalle. Schließlich sollte es bald losgehen und ein guter Stehplatz wollte gesichert werden. Und tatsächlich: Wir hatten Glück und ergatterten einen Platz in Reihe 1 mit perfekter Sicht auf die anstehende Taufzeremonie. Nun war warten angesagt! Die Zeit von 18 Uhr bis zur Taufe gegen 22 Uhr wollte sinnvoll überbrückt werden. Jürgen Drews gab dabei auf der hinter uns liegenden Bühne sein Bestes und so verging die Zeit wie im Flug bis sich AIDAblu langsam in den Hamburger Hafen schob. Unsere AIDAblu für die Dubai-Reise im November - endlich bekam ich sie zu Gesicht! Unter lautstarkem Gesang von Jürgen Drews "Hey wir woll´n AIDA sehen" kam AIDblu immer weiter auf uns zu und hunderte freudig, winkende Menschen begrüßten uns von den Decks und ihren Balkonen. Als dann noch das Nebelhorn ertönte war das Gänsehautfeeling endgültig perfekt! Im Schein der langsam untergehenden Sonne tauchte dann auch schon das "Sonnigste Lächeln der AIDA" auf. AIDAsol fuhr in den Hafen ein. Auch hier hunderte winkender Passiergiere und Crewmitglieder. Wirklich jeder, ob an Land oder zu Wasser schien sich auf die weltgrößte Schiffstaufe zu freuen. Mit jeder vergangen Stunde wurde die Stimmung im Hafen schöner: die Lichter gingen an, die Barkassen und Fahrgastschiffe fuhren mit ihren Passagieren in Richtung AIDAmar und meine Aufregung wurde immer größer. Währenddessen formierten sich AIDAsol, blu und luna in der Hafencity zur Sternformation und brachen dann langsam in Richtung Fischauktionshalle auf. Welch ein Erlebnis - gleich 3 AIDA-Schiffe liegen zu dieser Zeit im Hamburger Hafen. Vom Beginn der Landungsbrücken bis zur Fischauktionshalle AIDAs soweit das Auge reicht. Und dann war es soweit: AIDAmar meldete sich mit mehreren lautstarken Nebelhörner im Hafen an. Es konnte losgehen, AIDAmar machte sich als 4. AIDA-Schiff auf den Weg in den Hafen und ihre Schwestern begrüßten sie mit ebenso lauten Schiffshörnern. Der Kuss von AIDAsol und AIDAmar, welcher nun folgen sollte war etwas ganz Besonderes. AIDAmar und AIDAsol und fuhren ganz langsam aufeinander zu und kamen mit geringem Sicherheitsabstand voreinander zum Stehen. So etwas sieht man nun nicht wirklich nicht oft! Gegen 22:45 Uhr war es dann endlich soweit: Taufpatin Sissi schreitete auf die Manöverklappe und sprach die Taufworte. Welch ergreifender Augenblick: die Champagner-Flasche zerschellte am Bug, tosender Applaus der zigtausend Besucher und das grandiose Höhenfeuerwerk über dem Hafen konnte beginnen. Nun wurde der Himmel über der Elbe für einige Minuten in wunderschöne Farben getaucht und bot einen phantastischen Abschluss der weltgrößten Schiffstaufe. AIDAmar wurde mit zahlreichen Schiffshörnern auf ihre Jungfernfahrt geschickt und auch ich sage: Bye Bye AIDAmar, gute Reise! AIDAmar im Feuerwerks-Taumel Nun schnell ins Hotel und die gesammelten Eindrücke erstmal verarbeiten. Was für ein Abend! Es fehlen mir die Worte, um so viele wunderschöne Eindrücke zu berichten. Es war einfach soooo schön und unbeschreiblich!

Am Sonntag, den 13.05.12 war lockeres Ausklingen unseres Hamburg Aufenthalts angesagt. Es ging in Richtung Cruise Terminal in der Hafencity. Hier wollten wir die AIDAsol verabschieden und die König der Meere, die Queen Mary 2, begrüßen. Wieder versammelten sich tausende Menschen am Elbufer, um es uns gleich zu tun. Und ich höre in der Hafencity zum ersten Mal die Auslauf-Worte des Kapitäns und den AIDA-Auslaufsong. Gänsehautfeeling pur - wie schön es wohl erst im November wird! Dann verabschieden wir AIDAsol und wünschen ihr eine gute Reise. Noch von Weitem hören wir die Schiffshörner von AIDAsol als sie AIDAblu passieren und auch von ihr verabschiedet werden. Gegen 12:30 Uhr scheint die Elbe plötzlich zu klein zu sein: die Queen Mary 2 schiebt sich langsam in den Hafen. Was für ein Anblick! Ich erinnerte mich an meine Gedanken zur AIDA und denke dann "Mein Gott, die ist ja noch größer. Der Hafen platzt gleich aus allen Nähten". Die AIDAs strahlen etwas schönes, freundliches aus. Die Queen Mary ist einfach nur gewaltig und machte nun in der Hafencity fest. Für uns neigte sich der Hafengeburtstag nun dem Ende und wir traten mit faszinierenden Erinnerungen die Heimreise an. Wir werden sicherlich noch sehr oft über dieses Erlebnis sprechen und mit einem Glanz in den Augen an die 3 wunderschönen Tage zurückdenken.

Ganz sicher spätestens am 23. November, wenn es für uns heißt: Auf AIDAsehen in Dubai!